[Meine Denkereien]




Ich überlege stets lange ob ich ein Thema anschneide, da die Angst vor Zurückweisung stets sehr hoch ist. Dabei schreibe ich diese Berichte doch hauptsächlich für mich, um meinem Kopf eine Sorge zu nehmen, die er wahrscheinlich noch monatelang auseinander genommen hätte nur um festzustellen, das es total sinnlos war, sich einen Kopf darum zu machen. So war es auch bei diesem Thema. Sollte ich es ansprechen? Nur wie? Immerhin sind viele Musik-begeistert. Tja, nur eben ich nicht. Ich trotzdem ihr könnt verstehen worum es in diesem kleinen Beitrag geht. 

ihr habt bestimmt eure Lieblingslieder, geht zu Konzerten und lasst euch jeden Tag, wenigstens durch das Radio mit Musik berieseln. Vielleicht spielt ihr sogar ein Instrument oder sogar in einer Band. Dies soll kein Vorwurf sein, um Gottes willen, aber für mich sind diese Dinge nicht alltäglich. Denn ich kann mit Musik, Lieder, Melodien und Gesang so gut wie nix anfangen.

Für mich ist dies kein Problem, aber im Vergleich mit anderen fühlt man sich stellenweise doch etwas komisch. Gerade im Teenageralter kamen dann doch häufig die Fragen nach der Lieblingsband oder wie man das neuste Lied von der Sängerin oder dem Sänger den finde. Kurze Antwort: "Ich habe keine Lieblingsband und nein das Lied habe ich noch nicht gehört." Hätte ich im Gegenzug gefragt ob man schon das Hörspiel oder Hörbuch zu der und der Reihe kenne, hätte ich wohl ähnliche Antworten bekommen und dies noch mit einem schrägen Seitenblick. 

Zurückblickend lag mir musikalisches noch nie. Anstelle von Weihnachtsliedern lernte ich lieber Weihnachtsgedichte, die dann dem Weihnachtsmann vorgetragen wurden, anstatt im Chor, war ich in der Theatergruppe und mit Noten konnte ich eh nie etwas anfangen. Auch gesungen habe ich nie gerne, da ich meinen Stimmenklang nicht besonders toll fand und finde. 

So zog sich dies hin.

Im hier und jetzt, ist Musik ein störender Faktor für mich geworden. Selbst der Klang von nur einem Instrument, sorgt dafür, das ich mich unwohl fühle. 
Denn ja, mich machen Songs egal welcher Musikrichtung einfach nur kirre. Selbst wenn ein Lied, welches nur eine Melodie besitzt, löst diese bei mir meist nur Stress aus. 

Was dies ausgelöst hat ist mir selbst unklar, da ich mit Musik keinerlei schreckliche Erlebnisse verbinde. Sie ist und bleibt für mich einfach etwas unangenehmes.


Wie lebt sich so ein Leben ohne Musik? 

Kurz um, ich komme klar. :-D 

Mein Leben ist eben nur etwas ruhiger. Denn auch wenn ich meine Probleme habe, so schaffe ich es Hörbücher zu hören. Auch Hörspiele bekomme ich von Zeit zu Zeit hin, aber Hörbücher sind mir lieber, da es hier nur sehr sehr selten Melodien gibt. Wenn dann der Sprecher des Hörbuches, auch noch eine tolle Erzählstimme besitzt, sorgt dies sogar dafür, das ich mich beruhige und entspannen kann. Verstehe eben einer mal den Körper. :-) 

Da ich mich in keinster Weise beeinträchtigt fühle und man dies auch merkt, sehe ich hier nur einen geringen Handlungsbedarf. Klar schrecke ich vor lauteren Tönen zurück, aber dies ergeht ja immerhin nicht nur mir so.

Ich denke nicht das ich alleine bin, mit dieser Sichtweise, aber all zu häufig wird es sie wohl auch nicht geben. 

Macht euch noch einen schönen Sonntag

1 Kommentar:

  1. Hallo Anja

    Ich kann Dich verstehen, ich überlege auch oft hin und her, auch bei Kommentaren bin ich mir manchmal unsicher. Denn es könnte ja vielleicht anders aufgefaßt werden, als ich es meine.

    Ich mag ja Musik total gerne und einige Lieder haben mir als Jugendliche echt geholfen über manche Sachen hinwegzukommen. Aber wenn jemand mit Musik nichts anfangen kann, aus welchen Gründen auch immer, ist das doch total ok. Wir sind nun mal nicht alle gleich und das ist auch gut so.

    Grüße, Sabrina

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