29 Januar 2017

[Rezension] Arthur Gordon Wolf - Kalliope








" Kalliope "

Autor:  Arthur Gordon Wolf
Preis: 2,99 €
Einband: E-Book
Genre: Mysterythriller
Seitenanzahl: 420 Seiten
Veröffentlichung: 06.09.2016
Verlag: Luzifer Verlag



Markus Reuther, ein Wuppertaler Krimi-Autor, hat Probleme mit seinem aktuellen Roman. Seine Protagonistin weigert sich plötzlich, mit ihm zu »sprechen«. Hilflos muss er mit ansehen, wie sie von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Dabei hat er keine Ahnung, was als nächstes geschieht. Liegt es vielleicht daran, dass es niemanden gibt, der ihn zum Schreiben drängt? Würde die Kommunikation mit seinen fiktiven Charakteren besser laufen, wenn von außen ein wenig mehr Druck auf ihn ausgeübt würde? 
Dummerweise erzählt er einer Zufallsbekanntschaft in einem Klub von seinen Nöten. Von diesem Zeitpunkt an nimmt sein beschaulicher Alltag eine radikale Wendung. Es beginnt alles ganz harmlos. Reuther erhält mysteriöse Emails von einem Fan, der sich selbst nur als ›K‹ bezeichnet. »Schreibe immer! Tag und Nacht. Und fürchte den Zorn der Götter!« lautet die sich immer wiederholende Botschaft. Nur das Gefasel eines verrückten Lesers oder doch eine ernst zu nehmende Drohung? Für Reuther ist alles nur ein alberner Scherz. Seine selbsternannte Muse hat jedoch gerade erst damit begonnen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Alle Freunde und Bekannten des Autors schweben plötzlich in tödlicher Gefahr.

Quelle: Luzifer Verlag


Krimis und Thriller, ich bin ihnen immer noch untergeben und verschlinge sie nahezu. Als ich erfuhr das ich dieses Buch lesen darf, freute ich mich um so mehr da es in einem meiner favorisierten Verläge erschien. Doch leider machte sich während des Lesens sehr schnell die Ernüchterung breit. Wieso erfahrt ihr jetzt.

Die Geschichte selbst ist schnell erzählt. Markus ist Krimi-Autor und hat Probleme sein neustes Werk fertig zu bekommen. Doch da meldet sich eine Person mit dem Namen "K" und drängt ihn zum schreiben, da ansonsten schlimme Dinge passieren. Es bleibt ihm also nix anderes übrig als mitzuspielen.

Die Geschichte selbst gibt leider nicht sehr viel her. Markus führt ein sehr einfaches Leben, welches auch wenig spannend ist. Was dagegen spannend ist, ist das wir Geschichten in einer Geschichte lesen können. Und diese sind tatsächlich interessanter als das Leben des Hauptcharakters.

Markus selbst ist ein "leider" sehr uninteressanter Charakter. Für mich war er förmlich langweilig. Dagegen sind die Charaktere um ihn herum um vieles spannender und ich wünschte mir mehr als einmal, lieber das Leben einer dieser Personen lesen zu dürfen. Egal ob Evie mit ihrer Öko-Mode oder Schotti, der als Reporter jeden Job annimmt. Die oder der ominöse "K" ist sehr interessant, aber auch fragwürdig. Denn es gibt immerhin erfolgreichere Autoren als Markus. 

Da ich nicht gerne spoiler kann ich nur sagen dass das Ende zwar überraschend ist, aber für mich, keinerlei Antwort enthielt. Das was ich da zu lesen bekam, war dermaßen weit hergeholt, das ich nur den Kopf schütteln konnte. Es passte absolut nicht zur Geschichte, da man auch keine Hinweise dafür bekommt.

Die Schreibweise war vollkommen in Ordnung. Alles war gut lesbar und ich kam flüssig durch das Buch. Nur an Spannung fehlte es gehörig. 

Zusammengefasst kann ich wohl nur sagen das schwarze Schaf des Luzifer Verlages erwischt zu haben, da ich ansonsten nie enttäuscht wurde. Zudem ist es für ein Buch schon sehr beschämend wenn die Geschichten des fiktiven Autors spannender sind als die Geschichte um den Autor.

Sehr schade.