31 Dezember 2016

Der letzte Post des Jahres




Ein fröhliches Hallo an alle.


Das Jahr neigt sich dem Ende und man guckt zurück auf das Geschehene. Ich eröffnete diesen Blog und meldete mich bei mehreren Seiten an, wo ich mehr Büchersüchtige wie mich fand. Ich schätze mich sehr glücklich ein Teil dieser Community zu sein, auch wenn ich noch am Anfang stehe.

Bis ich mein nächstes Buch rezensiere wird es leider etwas dauern, da sich kurzfristig meine Gesundheit stark verschlechtert hat und ich im neuen Jahr gleich 2 Operationen über mich ergehen lassen muss. 

Ich hoffe trotzdem weiterhin Besucher auf meiner Seite zu haben, die das was ich hier aufgebaut habe zu schätzen wissen. Genauso werde ich zu gegebener Zeit wieder durch Blogger streifen, um Blogs zu finden die mich einfach ansprechen und bei denen ich Bücher finde, die ich so vielleicht nie kennen gelernt hätte.

Kommt alle gesund und munter in das neue Jahr.





27 Dezember 2016

[Rezension]Yvonne Richter - Casting








"Casting"

Autor: Yvonne Richter
Preis: 16,95 €
Einband: Hardcover
Genre: Dystopie
Seitenanzahl: 295 Seiten
Veröffentlichung: 25.08.2016
Verlag: Fabulus Verlag



Lovis ist ein Siegertyp. Geschickt bewegt er sich in der schillernden Spielewelt, deren Gesetze längst in sämtlichen Bereichen des Lebens gelten. Eine Clique von selbstverliebten Juroren hält das Karussell der Castings und Contests in Gang. Sie sorgen mit drastischen Methoden dafür, dass niemand aus der Reihe tanzt. Als Lovis sich mit Jo anfreundet, beginnt er am Sinn der strengen Regeln zu zweifeln. Das Mädchen und er gehen auf gefährliche Touren. Was sie dabei hinter den Kulissen der Vergnügungsmaschinerie entdecken, stellt alles Gewohnte infrage. Mit einigen Gleichgesinnten finden sie Zuflucht in einer alten Manufaktur und proben den Widerstand. Aber Detektive sind ihnen bereits auf der Spur. Wird es den Ausreißern gelingen, sich gegen das übermächtige System zu behaupten und ihren eigenen Ideen zu folgen?

Quelle: Amazon


Wenn man heutzutage das Wort "Dystopie" hört, weiß man sofort was gemeint ist. Und doch bin ich immer wieder überrascht was für abenteuerliche Ideen sich Autoren einfallen lassen können. 

In diesem Buch geht es hauptsächlich um Lovis welcher sich, wie viele andere auch, durch Castings der verschiedenen Art kämpfen muss um Nahrung, eine Wohnung oder gar Schulbildung zu bekommen. Doch es kommt wie es kommt, die Kandidaten , im Buch Castidaten genannt, wollen sich nicht mehr bloss stellen nur um für 3 Monate eine Wohnung zu bekommen und so beginnt der Kampf um Freiheit.

Wir können die Sichtweisen aus mehreren Perspektiven verfolgen und wissen so was gerade bei den Juroren und den leitenden Personen passiert aber auch was die Castidaten oder die Ausgecasteten im Schilde führen. Die Wechsel sind dabei toll getroffen und lassen einen gerade genug erfahren um auf dem laufenden zu bleiben. 

Was schnell auffällt sind die Namen der Personen. Da für mich Dystopien immer ein ernstes Thema sind, fand ich diese manchmal zwanghaft auf lustig gemacht. Da man aber bedenken muss das es ein Buch für Jugendliche ist und diese das als durchaus lustig ersehen, hatte ich wider rum Verständnis dafür. Denn Namen wie Quassel Strippe und Kain Maleins sind doch sehr außergewöhnlich.

Die Personen selbst könnten verschiedener nicht sein, aber lassen sich klar unterscheiden. Jede Person hat seine Merkmale und Eigenschaften. Teilweise werden diese mit dem Namen verbunden. 

Die Schreibweise fand ich sehr gelungen. Man merkte zwar dass das Buch für Jugendliche gemacht ist. Aber für ein bisschen leichte Lektüre zwischendurch bin ich immer zu haben. Auch fand ich den Ideenreichtum von Frau Richter sehr bemerkenswert. Denn ich fände es garnicht so leicht  böse Pläne für die Juroren zu schmieden und gleichzeitig den armen Castidaten das Leben zu verbessern. 

Für mich ist das Buch weder Top noch ein Flop. Die Geschichte war gut, die Charaktere auch, nur die Namen störten zwischendurch.Trotzdem hätte man die Geschichte mit mehr Details vielleicht sogar auf ein weiteres Buch verteilen können. Denn gerade die Darstellung der Castings war für mich manchmal doch zu wenig. Auf Grund dessen würde es mich sehr interessieren wie eine Dystopie oder anderes für Erwachsene bei der Autorin klingen würde.

Ein tolle Einsteiger-Dystopie, gerade für Jugendliche und verspielte Erwachsene.





 
 


24 Dezember 2016

[Rezension] Dany R. Wood - Zitronen klonen in Barcelona








"Zitronen klonen in Barcelona"

Autor: Dany R. Wood
Preis: 9,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Gegenwartsliteratur/Komödie
Seitenanzahl: 376 Seiten
Veröffentlichung: 25.07.2016
Verlag: Arturo Verlag



Tina hat die Faxen dicke. Ihr Freund sagt plötzlich die gemeinsame Reise ab und sie fliegt alleine nach Barcelona, um die Hoteleröffnung ihres schwulen Kumpels Stefan zu feiern. Mittelsitznachbarin Allison entpuppt sich als »Stalkerin« und karrieregeile Klatschreporterin, die Tina für ihre Promi-Schnüffeleien missbrauchen will. Als Tina auf der »White Party« den Multimillionär Antonio Lopez kennenlernt, nimmt das Drama seinen Lauf. Kurz darauf landet sie als »Jachten-Luder« in den Schlagzeilen der Presse. Sie hat einen Filmriss und versucht verzweifelt zu rekonstruieren, was in der Nacht auf Antonios Boot passiert ist.Und plötzlich kursieren alle möglichen Fotos, die rein gar nichts mit der Eröffnung des Hotels zu tun haben. Das ist nämlich eine ganz andere Baustelle im wahrsten Sinne des Wortes ...




Endlich mal ein Buch, das man ohne die Vorgänger lesen kann und trotzdem hinter her kommt. Und nachdem ich das Buch verschlungen habe, habe ich nur einen Wunsch. Ich will die Vorgänger lesen und das unbedingt. Denn ich habe während des Lesens Tränen gelacht. 

Wie auch in den Vorgängern geht es hauptsächlich um Tina. Doch diesmal spielt ihr Abenteuer in Barcelona, in dem Stefan bald sein eigenes Hotel eröffnen wird. 
Alles fängt bereits im Flieger an, in dem sie Allison trifft die eine etwas anhängliche Journalistin ist und in Barcelona ihre Top-Story sucht. 
Dieser ist es anschließend auch zu verdanken, das Tina innerhalb kürzester Zeit zum Jachten-Luder ernannt und somit ihre Beziehung zu Jack auf eine harte Probe gestellt wird. Ein Abenteuer wie es nur Tina erleben kann.

Für alle die Tina noch nicht kennen, aber Leute mögen die nicht auf den Mund gefallen sind und vor witzigen Einfällen nur so sprudeln, ist sie der optimale Lesecharakter. Tina war mir ab der ersten Seite sympatisch und enttäuschte mich durch das ganze Buch hinweg kein einziges Mal. Auf sie ist Verlass, sie ist ehrlich und hat einen Humor an dem man schlecht vorbeikommt ohne selbst los lachen zu müssen.

Die Nebenfiguren sind reichlich, aber doch überschaubar. Wir haben altbekannte wie Stefan dabei, aber auch neue Charaktere, die in das Tina-Universum bestens passen. 

Ich fand es sehr schön, etwas über Barcelona zu erfahren und war gleichzeitig froh nicht mit Städte-Infos überhäuft zu werden. Die wenigen Plätze und Sitten der Stadt, die erklärt wurden, reichten völlig und hinterließen doch ein angenehmes Bild der Metropole. 

Auch die Schreibweise wusste zu überzeugen und harmonierte mit Tina´s Charakter. Ich flog förmlich durch das Buch und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Auch weiß Herr Wood wie er Spannung aufbaut und einen immer wieder überrascht.

Ich bin einfach nur begeistert und kichere innerlich immer noch. Wie bereits gesagt werden die Vorgänger von mir auf jeden Fall noch gelesen, da ich einfach mehr von Tina erfahren und über ihre tolle Art lachen möchte. Herr Wood hat mit mir einen neuen Fan.

















22 Dezember 2016

[Rezension] Kerstin Jordan - Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.








"Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod."

Autor: Kerstin Jordan
Preis: 9,95 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Kurzgeschichten
Seitenanzahl: 160 Seiten
Veröffentlichung: 15.12.2015
Verlag: Piepmatz Verlag



"Kein Mensch WILL Sie treffen!" Ein wenig verletzt schaute der Tod auf den Boden, und Herr Fischer erkannte augenblicklich seinen Fehler. "Och, Herr Tod. Sie müssen zugeben, dass der Mensch grundsätzlich lieber lebt." "Ja, da gebe ich Ihnen recht." "Bekommen Sie denn schon mal so Angebote, Herr Tod? Dass Sie später wieder kommen. Viel, viiiiiel später." "Sie meinen Bestechungsversuche? Ja, sicher! Ständig!" Unschuldig zog Herr Fischer die Augenbrauen nach oben. "Und was bietet man Ihnen da so an?" "Durch die Bank weg alles! Gold, Juwelen, Königreiche, und einmal habe ich einen Fußballverein angeboten bekommen. Mit Champions-League-Teilnahme." Enttäuscht zückte Herr Fischer seine Geldbörse und kramte darin herum. "7,54 Euro und eine Brotkarte. Die ist voll. Das nächste Brot wäre umsonst." Er warf einen zweifelnden Blick auf den Tod, der milde lächelnd den Kopf schüttelte. 

Quelle: Amazon



Wie würde man reagieren wenn der Tod plötzlich vor einem steht? Die meisten würden wohl um ihr Leben flehen und dem Tod alles anbieten was sie haben. Vielleicht hilft es ja. Ich persönlich, würde ihn ausfragen, förmlich ausquetschen, denn der Mann hat viel zu erzählen und wer weiß, vielleicht hat man ja Glück und er lässt einen noch ein paar Jahre. 

Im Buch fängt jede Geschichte mit dem Satz: "Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod." an und erzählt anschließend etwas über den Kunden des Todes. Wir dürfen ca. 30 Besuche mit erleben, die durch alle Gesellschaftsschichten gehen. Egal ob Versicherungsvertreter, Pop-Diva oder Schweinezüchter, für jeden ist etwas dabei. 

Das schönste am Buch ist, das man den Tod nicht all zu ernst nehmen kann. Er klingt menschlich und hat genau wie wir Phobien und macht sich Gedanken über sein Auftreten. Denn er besucht seine Kundschaft nur in einem beigen Anzug,  Sense und seine schwarze Kutte hat er schon vor langer Zeit abgelegt. Sie sind ihm zu altmodisch geworden.

Was sehr im Vordergrund steht ist, das der Tod an sich selbst zweifelt. Sein Job klingt zwar leicht, einfach Hand auf die Schulter legen und das wars, aber manchmal möchte er die Personen noch garnicht besuchen. Ich selbst stelle mir das gerade bei Kindern sehr gut vor. Wer möchte schon ein Kind in den Himmel schicken. Man sieht, auch der Tod macht sich Gedanken.

Die Geschichten sind alle sehr unterhaltsam, und doch fehlte mir etwas die Abwechslung. Keiner der Besucher bekam die Möglichkeit den Tod umzustimmen, ihn zu bestechen oder flüchtete gar. Auch durfte keiner noch einen Abschiedsbrief schreiben. Auch wenn das Buch dem Tod etwas Humor gibt, so fand ich es doch etwas irritierend das nur gesunde Menschen den Tod fanden. Darüber lässt sich natürlich streiten.

Mir gefiel die Vielfalt des Buches, den unter den normalen Besuchern befinden sich hin und wieder auch Überraschungsgäste. Der Humor sprach mich an und sorgte für ein stetiges Grinsen auf meinem Gesicht. Die Schreibweise war sehr leicht und ließ sich ohne Probleme lesen. Das Cover ist klassisch aber doch modern und gefällt mir sehr. 

Ich habe mich zwischendurch wirklich horstgelacht und werde die Geschichten zu gegebener Zeit nochmals lesen. Wer Kurzgeschichten mag, sollte hier einmal reinschnuppern.




 
 








21 Dezember 2016

[Rezension] Detlef Krischak - Der Rosenfälscher








"Der Rosenfälscher"

Autor: Detlef Krischak
Preis: 8,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 290 Seiten
Veröffentlichung: 10.08.2016
Verlag: Krischak Verlag



Sein zweites Ich steht auf blonde Frauen mit blauen Augen. Es war auch für den Tod einer seit drei Monaten vermissten Frau verantwortlich. Weshalb legte er eine blaue Rose zu den Leichenteilen, die zufällig in einem todsicheren Versteck in Lingen gefunden werden? Dennis Winkler steht vor einem Rätsel. Erst kurze Zeit ist er der Leiter der Tatortgruppe Lingen, schon führt ihn sein erster Mordfall auf die Spur eines Psychopathen. Während Winkler mit seinem Team im Umfeld eines Bestatters ermittelt, wird wenige Tage später eine junge Rechtsanwältin aus Hopsten vermisst. Sie ist blond und blauäugig …
Carsten Grewe vom Kriminalkommissariat 23 in Ibbenbüren begibt sich auf die Suche nach der vermissten Anwältin, deren Entführer er unter ihren ehemaligen Mandanten vermutet. Blaue Rosenblütenblätter führen Grewe und Winkler zusammen. Schnell wird ihnen klar, dass sie den gleichen Täter suchen. Sie begeben sich gemeinsam auf die Jagd nach einem Mann mit gespaltener Persönlichkeit, der weiße Rosen blau färbt.

Quelle: Krischak Verlag




Blaue Rosen, eine Züchtung die bisher immer misslungen ist und doch steht diese Rose für Treue und Beständigkeit. Aber auch für geheimnisvolle Romantik. Es ist kein Wunder das sich der Täter im Buch diese Blume ausgesucht hat, denn wer wünscht sich die oben genannten Sachen nicht. 

Ich rate, aus eigener Erfahrung, die vorherigen Bände gelesen zu haben, um ein besseres Bild über die handelten Personen zu bekommen.

Es beginnt mit einem Begräbnis das durch den Fund von Leichenteilen verschoben werden muss. Schnell zeigt sich wer die Frau ist. Doch plötzlich erfährt das Team um Dennis Winkler von einer weiteren entführten Frau und es beginnt eine spannende Zusammenarbeit mit der Gruppe von Carsten Grewe. Doch sie rechnen nicht mit der Skrupellosigkeit des Täters.

Die Figuren sind zu vielzählig das eine Auflistung den Rahmen sprengen würde. Gerade da diesmal 2 Kommissariate zusammen arbeiten. Wenn man sich erstmal an alle Namen gewöhnt hat, weiß man wie von selbst wer gemeint ist. Allerdings hätte ich es besser gefunden, jeder Person ein gewisses Merkmal zu geben. Dadurch würden sie realer erscheinen. Auch fehlte manchmal der Tiefgang zu Personen. Denn gerade die Angelegenheit mit Herrn Rottmann, wurde zwischendurch schnell zur Seite geschoben.

Der Täter selbst ist sehr interessant, wird, wie ich finde, aber zu wenig beleuchtet. Der Grund für seine Taten war mir zu schwach und auch die beschriebene gespaltene Persönlichkeit wird nie wirklich gezeigt. Auch das er ein Schema hat kann man nur schwer herauslesen. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Hingabe für jenen gewünscht. Auch war das finden des Täters nicht ganz überzeugend. 

Die Schreibweise konnte mich voll überzeugen, die Geschichte fesselte mich von der ersten Sekunde an und hinterließ nur wenige Stellen, die mich wirklich störten. Zum Cover selbst muss ich nicht viel sagen, denn es ist einfach nur wunderschön und hebt sich von so manchen Krimi im rot-weiß-schwarz-Stil deutlich ab.

Ein spannender Krimi, der mich zu überzeugen wusste, aber doch nochmal einen Feinschliff gebrauchen könnte.






19 Dezember 2016

[Rezension] Moa Graven - Eva Sturm ermittelt: Justitias Schwäche








"Eva Sturm ermittelt: Justitias Schwäche"

Autor: Moa Graven
Preis: 7,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 202 Seiten
Veröffentlichung: 22.09.2016
Verlag: cri-ki-Verlag



- Eva Sturm ermittelt in ihrem zweiten Fall auf Langeoog - Ostfrieslandkrimi von Moa Graven. Die Sommersaison neigt sich auf Langeoog dem Ende. Eva Sturm wähnt sich bereits bei langen Winterabenden vor dem Kamin oder beim Italiener mit Jürgen. Doch dann meldet sich der Briefmarkenverein Ostfriesland-Papenburg für ein verlängertes Wochenende im Oktober an. Und ausgerechnet Jürgen hat sich die Organisation dieses Events unter den Nagel gerissen und spannt Eva natürlich mit ein. Sie soll sogar eine Rede beim Gala-Dinner halten. Spannend wird die Sache für sie aber erst, als ein Sammler in einem Umschlag wertvolle Marken bei ihr in einem Safe hinterlegt. Und dann liegt nach dem Gala-Dinner auch noch Dieter Wattjes aus Moormerland tot auf seinem Hotelbett. Steckt Eifersucht oder Geldgier hinter dem brutalen Mord? Und was hat eine Anwältin aus Loga mit der ganzen Sache zu tun?

Quelle: Amazon


Was macht man als Kommissarin wenn man einen Abschiedsbrief findet und damit rechnen muss, das der Schreiber von diesem, tatsächlich Selbstmord begangen hat? Eva Sturm hat da eine sehr einfache Lösung. Sie würde den Brief gerne verschwinden lassen. Das und noch mehr fragwürdige Handlungen findet ihr im Buch.

Wie bereits in der Kurzbeschreibung zu erkennen,ist dies Eva Sturm´s zweiter Fall auf Langeoog. Sie und Jürgen erwarten eine Gesellschaft von Briefmarkensammlern und deren Frauen. Das harmlose Treffen wird schnell zum Schaupunkt von Intrigen, Eifersucht und Geldgier, bei dem es am Ende mehr als einen Toten gibt. 

Die Hauptfigur ist, wie man denke ich mitbekommen hat, Eva Sturm, welche auf der ruhigen Insel Langeoog als Kommissarin arbeitet. Nachdem ich aber das Buch gelesen habe, frage ich mich ob diese Frau überhaupt je eine Polizeiausbildung genossen hat. Denn Frau Sturm hat anscheinend kein Problem damit einfach mal Abschiedsbriefe zu vernichten und zu hoffen das die Quittung, die sie dafür ausfüllte , im Wasser zerstört wird. Zudem lässt sie einen Zivilisten Befragungen und Hausdurchsuchungen durch führen. Allgemein habe ich das Gefühl das Frau Sturm wohl doch nochmal ihre Berufslaufbahn überdenken sollte.

Was mich sehr enttäuschte war die Tatsache das so gut wie alle Figuren im Buch keinerlei Körperbild besitzen. Von den meisten Personen weiß man gerade einmal den Namen oder maximal das sie lange Beine oder verquollene Augen haben. Nicht einmal Eva Sturm selbst hat Merkmale die sich als jene auszeichnen.

Ich weiß nicht wie die Uhren in Langeoog und Umgebung ticken, aber soviel wie Eva und Jürgen während des Lesens gebechert haben, war ich sehr überrascht das sie überhaupt den Fall lösten. Auch das Thema Essen ist ein beliebtes Thema, das teilweise vor der Mordlösung selbst steht.

Das angenehmste war die Schreibweise, da sie sehr flüssig war und sich gut lesen ließ. Trotzdem hätte Frau Graven dies nutzen können um mehr Detailreichtum in ihre Geschichte zu bringen.

Wie man bereits gemerkt hat, gefiel mir das Buch im Großen und Ganzen überhaupt nicht. Eine zu lasche Story, flache Charaktere und eine Kommissarin die es nicht verdient diesen Titel zu tragen. Sehr schade.