[Info] Buch vs Film - Aktion


Hallo liebe Bücherfreunde, 

ich freue mich auf meine baldige Lesezeit, da diese anders ablaufen wird als gewohnt. Ich habe mich dazu entschlossen für eine ganze Weile nur Bücher zu lesen die auch verfilmt wurden. Dies hat natürlich auch den Sinn, das ich meinen SuB erheblich schrumpfen lassen kann. :-)


Hier vorab eine Liste der Bücher, deren Filme ich übrigens auch sehen werde. Man will ja schließlich auch vergleichen. :-)


Jane Austen/Seth Grahame-Smith - Stolz und Vorurteil und Zombies

Michael Crichton - Jurassic Park/Vergessene Welt

Roald Dahl - Charlie und die Schokoladenfabrik

Isaac Asimov - Alle Roboter Geschichten

Tania Blixen - Jenseits von Afrika

Ray Bradbury - Fahrenheit 451/ 2001-Odysee im Weltraum

Dan Brown - Illuminati

Dan Brown - Sakrileg

Sofie Cramer - SMS für dich

Jeffrey Deaver - Der Knochenjäger

Andreas Eschbach - Das Jesus-Video

Paula Fabian - Große Mädchen weinen nicht

Fannie Flagg - Grüne Tomaten

Jean-Christophe Grangé - Das Imperium der Wölfe

Thomas Harris - Das Schweigen der Lämmer

Nick Hornby - About a Boy

Ken Kesey - Einer flog über das Kuckucksnest

Stieg Larsson - Verblendung

Stieg Larsson - Verdammnis

Stieg Larsson - Vergebung

Dennis Lehane - Shutter Island

Peter Lerangis - Sleepy Hollow

David Mitchell - Der Wolkenatlas

Miachel Ondaatje - Der englische Patient

Chuck Palahniuk - Fight Club

Otfried Preußler - Krabat

Alice Sebold - In meinem Himmel

Darren Shaw - Der Mitternachtszirkus

Patrick Süßkind - Das Parfum

J.R.R. Tolkien -. Der Herr der Ringe 1-3

P.L. Travers - Mary Poppins

Jan Weiler - Maria, ihm schmeckts nicht

Andy Weir - Der Marsianer

Lauren Weisberger - Der Teufel träge Prada

Oscar Wilda - Das Bildnis des Dorian Gray



Weitere Bücher können noch folgen.

Ein paar werdet ihr bestimmt schon kennen, aber ich denke, das nicht alle bekannt sind. Ich jedenfalls, freue mich auf alle Bücher und ihre Filme und bin gespannt was mich erwartet.

Einen schönen Donnerstagabend euch allen



[Rezension] Kelda Ardere - Das Erbe der Krylows: Lira Band 3






Autor: Kelda Ardere
Preis: 11,95 €
Einband: Softcover
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 287 Seiten
ISBN: 978-3845919447
Veröffentlichung: 01.06.2016
Verlag: AAVAA Verlag


Zwei Frauen bestreiten ihr Schicksal, verbunden über die Jahrhunderte hinweg durch eine Gabe, die nicht dazu bestimmt ist, in ihren Händen zu liegen. Geraubt aus den Klauen eines uralten Monsters, finden die mächtigen Fähigkeiten den Weg in die Welt der Menschen. Die Gabenträgerinnen beschreiten ihren Weg, unbeirrt von mongolischen Kriegsheeren, machtbesessenen Königen, einem schweren Erbe und ihren eigenen düsteren Leidenschaften. Der Kreis wird sich am Ende schließen und die Zukunft der Menschheit besiegeln. Die Legende der Gabenträgerinnen beginnt jetzt.

Quelle: AAVAA Verlag
Was Teil 1 und 2 nicht schafften, machte der 3. Teil der Reihe um so besser. Ich ging mit bangen Gefühlen an das Buch, da mich sein Vorgänger arg enttäuschte. Doch ich musste schnell feststellen, das es diesmal genau das war, was ich schon seit dem 1. Buch wollte, Fantasy und das in großen Mengen. 

Wer gerne in die Geschichte einsteigen möchte, wird wohl mit dem 1. Teil beginnen müssen, da die Bücher zusammen gehören und eine Geschichte erzählen.

Viele haben ihr Leben gelassen, für Lira, welche nun von den Krylows aufgezogen wird. Wir erleben Lira das erste Mal als 12-Jährige, die sich ihrer Kräfte voll bewusst ist und auch gerne mit ihnen experimentiert. Die Angst vor der "Gruppe" ist zwar noch groß und doch können sie mittlerweile fast normal leben. Nachdem Makar, Aleki´s Sohn, an Lira´s Seite gestellt wird, ändert sie sich komplett. Bald darauf ist sie schon 19, fast verheiratet mit Makar und schwanger. Doch Lira, will das Schicksal ihrer Vorgängerinnen, die nach der Geburt eines Mädchens starben, nicht hinnehmen und entwickelt einen Plan. Wie dieser endet, möchte ich hier nicht verraten, auch nicht wie die Geschichte weiter geht, weil es sich eh nicht in ein paar Worte sagen lassen würde.
Diesmal haben wir noch eine 2. Geschichte, welche preis gibt, wie es zu den Gabenträgerinnen kam. Hier lernen wir Tiho und Nejra kennen, welche im ehemaligen Kroatien, in einem Dorf, leben. Eines Tages sucht der König des Landes Asyl im Dorf, da die Mongolen ihn jagen. Nejra wird dazu aufgefordert ihn zu schützen und sucht Zuflucht im angrenzenden Wald. Dort lernt sie ehrfürchtige Wesen kennen, die ihre Zukunft und die aller kommenden, weiblichen Nachkommen verändert.

Kommen wir zuerst zu Lira, welche doch so ganz anders als ihre Mutter, Moira, ist. Lira mag ihre Kräfte und experimentiert gerne mit ihnen, während Moira, kaum ihre Gabe ausleben konnte. Was einem zuerst auffällt, ist das die frechen Sprüche fehlen und der Humor, der Ernsthaftigkeit gewichen ist. Trotz allem ist Lira ein wundervoller Charakter geworden, den man nur all zu gut versteht. Sie ist stark und will sich selbst testen, was jeder in der Lage wohl auch tun würde. Ihre teils düsteren Phasen faszinierten genauso wie ihr Sein als Mutter.

Die Krylows und Ryan, waren immer mal wieder Haupt- und Nebenfiguren, wobei wir in ihre Gedankenwelt eintauchen konnten. Wir erleben ihre Ängste, Sorgen aber auch ihre Momente der Freude.

Nejra, war ein Charakter der einfach nur überzeugen konnte. Anders als alle anderen Frauen im Dorf, lebt sie ihr Leben an der Seite ihres Mannes, Tiho, der wirklich nichts auf sie kommen lässt. Was sie so anders macht? Sie reiste sehr viel mit ihren Vater, der sie dann später im Dorf verkaufte. Dazu beherrscht sie das Überleben in der Wildnis perfekt und weiß sich in der Not auch zu verteidigen. Kein Wunder das Tiho so von ihr schwärmt.

Natürlich gibt es nicht nur das Gute im Buch. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, haben wir den Umgang mit der "Gruppe" und erfahren nun auch endlich wieso und wie sie gegründet wurde.

Der Schreibstil von Frau Ardere, war nie besser und schaffte nun endlich den Sprung zum richtigen Fantasyroman. Sie baute immer wieder Überraschungen und unerwartete Wendungen in das Buch ein, welche für eine gute Portion Spannung sorgten. Der Humor und die spritzigen Sprüche und Flüche, der die beiden ersten Teile fast komplett einnahm, wurde hier auf das Minimalste reduziert. Dies war allerdings der richtige Weg, da dieser Teil um einiges düsterer war und so ernster genommen werden konnte. Was jedoch arg störte, war der plötzliche Wechsel der Charaktere in einem Kapitel. Gerade erfuhr man alles noch aus Lira´s Sicht und schon war man mitten in Ryan´s Gedanken. Hier hätte man vielleicht mit kleinen Überschriften arbeiten können, die den Leser darauf hinweisen das ein Charakterwechsel stattfindet. 
Auch das Cover des 3. Teils war wieder sehr gelungen. Es wirkte trotz der teils düsteren Story, freundlicher als seine Vorgänger und gab auch diesmal viel mehr preis. Zu sehen ist natürlich Lira, von welcher man sich ein komplettes Bild machen konnte. Auch das es wieder gezeichnet wurde, entsprach sehr meinem Geschmack, da es einfach wunderschön aussieht. 
Dieser Teil der Reihe, war ein Highlight durch und durch. Die langersehnte Fantasy wurde detailreich umgesetzt und auch die Entschlüsselung der Gabe, machte es um so schwieriger das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Ich hoffe sehr das es einen Nachfolger geben wird, da das Ende doch sehr offen klang.

Da der Gewaltfaktor diesmal um einiges höher ist, empfiehlt sich das Buch ehr für erwachsenere Personen.

     

Ich bedanke mich ganz herzlich beim AAVAA Verlag für das Rezensionsexemplar und bei der Autorin, Kelda Ardere, für die freundliche Widmung im Buch.

[Rezension] Kelda Ardere - Das Erbe der Krylows: Moira Band 2






Autor: Kelda Ardere
Preis: 11,95 €
Einband: Softcover
Genre: Fantasy/Jugend
Seitenanzahl: 223 Seiten
ISBN: 978-3845910147
Veröffentlichung: 01.12.2013
Verlag: AAVAA Verlag






Nachdem Moiras Eltern unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen sind, wird sie in ein Kinderheim in Berlin gesteckt. Dort harrt sie als sture Einzelgängerin aus und schwört den Tod ihrer Eltern um jeden Preis aufzuklären und zu rächen. Allerdings geraten ihre Pläne ins Wanken, als sie entdeckt, dass sie eine außergewöhnliche Gabe hat. Ohne es zu ahnen, schwebt sie in höchster Gefahr, denn sie ist nicht die Einzige, die diese Entdeckung macht. Moira wird von zwei seltsamen Fremden aus dem Heim geholt und muss ein gefährliches Erbe antreten. Nicht nur ihr eigenes Leben und das ihrer Beschützer, sondern auch die Zukunft von Millionen Menschen scheinen plötzlich in ihren Händen zu liegen. Doch das ist nur der Anfang. Von der Sache mit dem Stück Käse am Bein mal ganz abgesehen!

Quelle: AAVAA Verlag


Nachdem ich euch Band 1 von "Das Erbe der Krylows" vorgestellt habe, möchte ich dies nun auch mit seinem Nachfolger tun. Die Geschichte schließt direkt an seinen Vorgänger an, so das man mühelos wieder in die Story findet. 

Diesmal werde ich keine Zusammenfassung schreiben, da ich sonst zuviel verraten würde. Und ich möchte ja schließlich niemand die Spannung wegnehmen.

Die Charaktere haben sich zum Vorgänger kaum geändert. De einzigen neuen Charaktere, sind Mitglieder der sogenannten "Gruppe", die Moira und die ganze Familie Krylow jagen.

Moira war mir in diesem Teil leider weniger sympatisch, da sie stellenweise einfach zu übertrieben dargestellt wurde. Es gab Momente an denen sie sich wie ein kleines Kind benahm, obwohl man dies nicht von ihr gewöhnt war. Ihren Humor hatte sie zum Glück nicht verloren, was das Lesen zu einem sehr vergnüglichen Umstand machte. Ayden und Ryan, haben beide ihre großen Augenblicke im Buch, bei denen man teils traurig und teils amüsiert dem Geschehen folgte. Gerade Ayden konnte einen diesmal sehr auf die Palme bringen. In der Familie selbst passiert auch sehr viel, was ich ausgesprochen erfrischend fand. Besonders toll fand ich es, etwas über Leyla zu erfahren, die bisher sehr im Hintergrund des Ganzen stand. 

Im Buch erfahren wir endlich etwas über "die Gruppe" und lernen sogar ein Mitglieder jener kennen. Diese sind zwar nicht gerade sympatisch, aber das sollen Feinde ja auch nicht sein. Sie passten jedoch wunderbar in die Geschichte und ließen einen immer wieder über ihre Macht staunen. 

Die Schreibweise war wieder ein Traum. Man fand ohne große Probleme in die Geschichte und der leichte Schreibstil, tat sein übriges dazu. Es wird nicht jeder kleine Gegenstand beschrieben, sondern nur wirklich wichtige Sachen, die man dann aber auch förmlich vor sich sehen kann. Auch den Umgang mit Emotionen, beherrscht Frau Ardere sehr gut und schafft es die verschiedensten davon, gekonnt in das Buch einzusetzen. Diesmal fehlte leider etwas die Spannung und ich hatte das Gefühl das die Geschichte in die Länge gezogen wird. Leider waren auch diesmal wieder die Kapitel viel zu lang, was teilweise sehr ermüdete. 

Besonders ärgerlich war der sehr geringe Fantasyteil. Was ich im ersten Teil noch hingenommen hatte, war nun sehr enttäuschend. Moira´s Gabe wurde viel zu selten in die Story eingebaut. Teilweise fragte ich mich sogar, ob sie jene überhaupt noch besitzt. Auch hätte ich mich gefreut, wenn man mehr Erkenntnisse zu dieser Gabe preis gegeben hätte. Denn das Moira die einzige auf der ganzen Welt ist, die diese Gabe hat, war mir dann doch etwas zu langweilig. Hier wäre es spannend gewesen, wenn sich herausgestellt hätte, das es noch mehr Personen bzw. Familien gibt, deren Frauen diese Macht besäßen. So erleben wir weiterhin nur ihre Flucht, was irgendwann auch an Spannung verlor.
Das Cover wirkte diesmal um einiges düsterer, was gerade zum Ende der Geschichte sehr gut passte. Das es wieder gezeichnet war, machte es dabei um so schöner. Teilweise erinnerte es mich an " Ghost in the Shell". Würde es das Cover als Poster geben, würde ich es mir wahrscheinlich holen, weil es einfach etwas besonderes hat.
Leider hat dieser Teil nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt. Die ewige Flucht und der geringe Teil an Fantasy-Elementen, nahm leider einen großen Teil der Spannung weg. Der am Anfang des Buches gezeigte Familienbaum, hätte besser ans Ende gepasst, da er bereits zuviel von der Geschichte preisgibt. 

Das Buch ist sowohl für Teenager als auch für Erwachsene geeignet, da es für jede Altersgruppe etwas gibt, was sie interessiert. Auch wenn der Teil blutiger ist, so übertreibt er es nicht mit Gewalt und ist daher auch für das jüngere Publikum geeignet. 

Ein leider etwas enttäuschender Teil, von dem ich einfach mehr erwartet habe.


                 


Ich bedanke mich ganz herzlich beim AAVAA-Verlag für das Rezensionsexemplar und bei der Autorin, Kelda Ardere, für die nette Widmung im Buch.


[Rezension] Kelda Ardere - Das Erbe der Krylows: Moira Band 1






Autor:  Kelda Ardere
Preis: 11,95 €
Einband: Softcover
Genre: Fantasy/Jugend
Seitenanzahl: 247 Seiten
ISBN: 978-3-8459-1006-2
Veröffentlichung: 01.12.2013
Verlag: AAVAA Verlag




Nachdem Moiras Eltern unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen sind, wird sie in ein Kinderheim in Berlin gesteckt. Dort harrt sie als sture Einzelgängerin aus und schwört den Tod ihrer Eltern um jeden Preis aufzuklären und zu rächen. Allerdings geraten ihre Pläne ins Wanken, als sie entdeckt, dass sie eine außergewöhnliche Gabe hat. Ohne es zu ahnen, schwebt sie in höchster Gefahr, denn sie ist nicht die Einzige, die diese Entdeckung macht. Moira wird von zwei seltsamen Fremden aus dem Heim geholt und muss ein gefährliches Erbe antreten. Nicht nur ihr eigenes Leben und das ihrer Beschützer, sondern auch die Zukunft von Millionen Menschen scheinen plötzlich in ihren Händen zu liegen. Doch das ist nur der Anfang. Von der Sache mit dem Stück Käse am Bein mal ganz abgesehen!

Quelle: AAVAA Verlag


Ich bin mittlerweile ein großer Fan des Fantasy-Genres und bin noch immer darüber verblüfft das man noch soviel neues erfinden kann. Man glaubt schon alles gelesen zu haben und dann kommt ein Buch das einen wieder in eine völlig neue Welt bringt. Genauso war es auch mit diesem Buch, welches der erste einer 3- teiligen Serie darstellt.

Wir lernen Moira als 8-jähriges Mädchen kennen, das in Schweden, in einem kleinen Dorf, mit ihren Eltern lebt. An ihrem Geburtstag ist eigentlich alles wie es sein soll, sie bekommt ihren lang erbettelten Dolch und einen Kuchen, doch mit nur einen Anruf wird ihr komplettes Leben umgekrempelt. Sie müssen fliehen und kurze Zeit darauf erfährt sie das ihre Eltern tot sind. Nach längeren hin und her kommt sie in ein Waisenheim in Berlin. Sie verfolgt ihren Plan, mehr über den Tod ihrer Eltern zu erfahren und spart sich daher ihr Geld zusammen. Doch alles kommt anders als der Besitzer des Heimes vorbeikommt und sich dazu entscheidet Moira zu adoptieren. Doch Moira wurde nicht zufällig ausgewählt, denn sie hat eine Gabe, welche wohl schon länger in der Familie existiert und die trainiert werden muss. Zudem ist eine Gruppe hinter ihr her um ihre Kraft für sich selbst zu nutzen. Es heißt also schnell handeln und dabei vorsichtig sein. 

Kommen wir zu den Charakteren und besonders zu Moira. Erst einmal mag ich den Namen sehr. Er klingt mystisch und irgendwie nach etwas besonderem. Und genauso ist Moira auch, sie ist einzigartig. Neben ihrem einfach zum los schreienden Humor und ihren Tagträumen, in die sie sich gerne vertieft, ist sie ein wahres Genie. Kein Wunder, denn sie wurde als Kind bereits auf Niveau von Abiturienten unterrichtet. Moira ist meist etwas griesgrämig und lässt ungerne Menschen an sich heran. Gerade deswegen wird sie meist als Sonderling eingestuft, was sie aber nicht stört. Sich in ihren Charakter zu versetzen fällt nicht schwer und macht auch richtig Spaß.

Aleki Krylow, Leyla Fraser, Alister und Ayden, Alisters Sohn, übernehmen die Ausbildung nachdem Heim und versuchen ihre Kräfte zu bändigen. Doch dies ist nicht gerade einfach da die 4 häufig mit Moira kollidieren. Sie sehen teils nur die große Sache und verstehen einfach nicht das Moira etwas überfordert ist. Trotzdem finde die Gruppe sehr gelungen, da es Charaktere gibt die man mag und welche die man einfach nicht ausstehen kann. 

Die Schreibweise überzeugte auf ganzer Linie und machte mehr und mehr Spaß. Als wirkt sehr jugendlich und frech. Denn gerade an Flüchen wird nicht gespart und dies ist teilweise einfach nur urkomisch. Auch die Beschreibung ihrer Tagträume war jedes mal ein Highlight. Hier ein Beispiel aus dem Buch:

Das Erbe der Krylows: Moira Band 1
S. 169

"Wenn ein Wort ausdrücken soll was ich jetzt gerade denke dann wäre dieses Wort Sabber oder auch Rrrrrrrrrrrrr, eventuell würde Jamjamjamjam auch noch in Frage kommen."

Leider fielen die Kapitel viel zu lang aus, was meinen abendlichen Vorsatz, nur noch dieses Kapitel zu lesen, gehörig in die Länge zog. 

Wem das hin und her der Familienaufstellung doch etwas zu hoch ist, findet einen Stammbaum am Anfang des Buches. Leider ist dieser über-aktuell da bereits Personen genannt werden, die im Buch noch garnicht vorkommen. Gerade dies sorgte bei mir für einen großen Spannungsabbruch da man, wenigstens teilweise, erfährt wie die Geschichte zwischen Moira und Ayden weiter verläuft. Hier hätte ein verkürzter Stammbaum herhalten müssen.

Das Cover gefiel mir ausgesprochen gut. Es ist schlicht und sehr dunkel, aber Moira, die darauf abgebildet ist, wirkt einfach nur umwerfend. Das das Bild von ihr gezeichnet ist macht es so um faszinierender.

Der erste Teil, der 3-teiligen Reihe, machte Spaß und fesselte mich ungemein. Für Spannung und Humor ist ausreichend gesorgt. Das Buch spricht, denke ich, ehr das jüngere Publikum an, kann aber auch getrost von Erwachsenen gelesen werden.

Ich bin bereits dabei seinen Nachfolger zu lesen über den ich euch demnächst mehr erzählen werde.

                   



Ich möchte mich ganz herzlich beim AAVAA Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. 
Auch der Autorin möchte ich für ihre liebe Widmung im Buch danken.

[Rezension] Dominic Smith - Das letzte Bild der Sara de Vos






Autor:  Dominic Smith
Preis: 20,00 €
Einband: Hardcover
Genre: Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN: 9783550081873
Veröffentlichung: 10.03.2017
Verlag: Ullstein Buchverlage






Sara de Vos ist 1631 die erste Malerin, die in die Meistergilde in Amsterdam aufgenommen wird. 300 Jahre später ist nur noch ein einziges ihrer Gemälde erhalten. Das Bild hängt über dem Bett eines reichen, etwas ruhelosen New Yorker Anwalts. Ohne böse Absichten kopiert eine junge Australierin das Bild. Doch die Kopie wird in Umlauf gebracht, mit erschütternden Konsequenzen. Jahrzehnte später treffen die beiden Bilder, die Fälscherin und der Anwalt noch einmal aufeinander …

Quelle: Ullstein Buchverlage
Ich selbst bin kein großer Kunstfan und schmunzle ehr wenn sich Personen für Millionen Bilder in ihre Wohnungen hängen, deren genaue Darstellung sich nur erahnen lässt. Was mich jedoch seither interessiert ist der Umgang mit Fälschungen, egal ob Kleidung, Lebensmittel oder Alltagsgegenstände, es gibt mittlerweile nix was es nicht auch als Fälschung gibt. Im Buch dreht sich alles um Kunstfälschung, was mich zum Teil mehr als verblüffte. Denn wer denkt eine Fälschung wäre leicht anzufertigen, der erlebt hier sein buntes Wunder.

Wir erleben die Geschichte in verschiedenen Zeitepochen. Zum einen im 16. Jahrhundert, in dem Sara de Vos lebt und mit ihrem Mann ein Leben lebt, welches nicht gerade vom Glück überstrahlt wird. Zum einen verlieren sie in jungen Jahren ihre einzige Tochter und geraten schließlich in Geldnöte. Dann kommen wir in die 50er Jahre wo wir erleben wie das Gemälde gefälscht wird und schließlich komme wir in das Jahr 2000, in welchen  Original und Fälschung wieder aufeinander treffen.

Die Charaktere im Buch sind zahlreich, verschieden aber trotzdem sehr gut auseinander zu halten. Am sympatischsten war mir hier Sara de Vos selbst, welche ihr Leben trotz mehrerer Tiefen immer wieder probiert ins Lot zu bringen. Zudem faszinierte mich ihre Ansicht auf die Welt, da sie selbst kleinste Details wahrnahm und diese festhalten wollte. Die Person die mich nach ihr besonders mitreißen konnte, war die Fälscherin Ellie, welche selbst mich für die Kunst des Malens begeistern konnte. Es war ein wahres Erlebnis zu erfahren wie Pigmente gemischt werden um z.B. ein Bild möglichst alt aussehen zu lassen oder wie Schattierungen und bestimmte Farben überhaupt entstehen. 

Marty de Groot, seine Frau und sein ganzes Umfeld waren auch nicht ohne, waren für mich aber fast ehr nebensächlich, da mich das Thema Fälschung und die Geschichte um Sara de Vos mehr interessierte. 

Ich empfand das Buch als recht schwere Lektüre und musste teils Seiten erneut lesen um deren Inhalt zu verstehen. Man merkt eben das für Realismus gesorgt wurde und man gerade den frühereren Zeiten gerecht werden wollte. Was das Buch trotzdem vollbrachte, war wahre Hingebung. Gerade auf emotionaler Seite, war man hin und her gerissen. Man fühlte mit jedem Charakter und verstand wieso er so handelt.

Das Buch wechselt stets zwischen Jahren, was einen überhaupt nicht verwirrte oder irritierte, sondern man ehr ein Gefühl von Einklang bekam. 

Ich möchte nicht all zu viel von der Geschichte preisgeben, da es ungeheuer viel Spaß macht sich seine eigenen Gedanken zum Thema Fälschungen und deren Handel zu machen. 
Das Cover war ein wahres Fühlerlebnis, da man zweierlei Arten von Oberflächen erfühlen konnte. Der obere Teil der Leinentuch oder ähnliches darstellen soll, war rau und fühlte sich sehr realistisch nach Stoff an. Der untere Teil wiederum war bemalte Leinwand und fühlte sich auch so an. Er war glatt und gerade wenn Licht darauf fiel, hatte man für einen kurzen Augenblick das Gefühl als würde man auf ein echtes Gemälde gucken. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben klingt, für mich war dieses Cover einfach ein Traum. 
Für mich war das Buch ein Einblick in eine Welt, die ich bisher nicht kannte. Eine Welt voller Farben, Schatten und Geheimnisse in jedem Pinselstrich.
                 

 Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Ullstein Buchverlagen für dieses Rezensionsexemplar.

[Rezension] Zygmunt Miloszewski - Warschauer Verstrickungen






Autor:  Zygmunt Miloszewski
Preis: 9,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 448 Seiten
ISBN: 978-3-8333-1010-2
Veröffentlichung: 13.07.2015
Verlag: Piper Verlag/Berlin Verlag




Weil einem Mann ein Bratspieß durchs Auge ins Hirn getrieben wurde, muss Staatsanwalt Szacki – groß, schlank, eisgraue Haare, nicht uneitel – den heiligen Sonntag opfern und die Ermittlungen aufnehmen. Der Tote war Teil einer Therapiegruppe, und, da sind sich alle einig, der unglücklichste Mensch auf dieser an Unglücklichen nicht armen Welt. Der Mörder wird wohl trotzdem nicht gerade ein Wohltäter sein. Zur Lösung des Falls muss sich Szacki durch ein Dickicht aus Korruption und politischen Verstrickungen kämpfen. Und sein Engagement stößt nicht gerade auf Gegenliebe…

Quelle: Piper Verlag




Mein erster polnischer Krimi und ich bin mehr als überrascht, denn in Polen scheint so einiges anders zu sein als bei uns. Was wir als, fast schon normal, in Krimis bezeichnen würden, gibt es in unserem Nachbarstaat nicht. Sich da rein zu finden erfordert dabei sehr viel Aufmerksamkeit, denn nicht nur die Gepflogenheiten sind gewöhnungsbedürftig sondern auch die Namen, welche für Laien teils unaussprechlich sind. Gelesen wurde er trotzdem und war am Ende doch recht gut.

Während eines Therapie-Wochenendes wird ein Mann ermordet aufgefunden. Ein Bratspieß wurde ihm direkt ins Auge gerammt. Theodor Szacki, ein Staatsanwalt ,ermittelt. Dabei lernen wir nicht nur etwas über die polnische Kultur sondern auch über eine Therapie kennen, welche sich Familienaufstellung nennt. Die Suche nach dem Täter beginnt und führt Szacki nicht nur zu den Therapieteilnehmern sondern auch in das Netz des polnischen Geheimdienstes. Eine Geschichte voller Emotionen beginnt, in der man niemals weiß wer sein gegenüber wirklich ist.

Die Geschichte spielt im Jahr 2005 und wir erhalten immer zu Kapitelbeginn, Informationen zum aktuellen Tag. Dies sind die aktuellen Geschehnisse in der Welt, der polnischen Regierung und die derzeitigen Wetterverhältnisse. Wer nicht mit der polnischen Kultur aufgewachsen ist oder sich für jene nicht direkt interessiert, wird allerdings leichte Probleme haben, den Verlauf dieser Neuigkeiten zu verstehen.

Ich kenne eigentlich nur Kriminalromane in denen die Polizei die Hauptermittlungen durchführt. In Polen übernehmen dies anscheinend die Staatsanwälte, was erst einmal sehr verwirrt. Dazu kommt das Theodor Szacki, ein für mich sehr schwieriger und nicht immer sympatischer Charakter war. Zum einen wirkt er stark, zum anderen einfach nur schwach. Gespräche mit Verdächtigen oder Zeugen, sind für ihn kein Problem, mit seiner Frau zu reden ein Ding des Unmöglichen, dabei ärgert er sich in einem Atemzug über sämtliche Angewohnheiten von ihr. An sich scheint er aber ein sehr emotionaler Mensch zu sein, der über seine Handlungsschritte gut nachdenkt, eine der wenigen Eigenschaften die mir an ihm gefiel.

Grundsätzlich gibt es keinen Charakter im Buch der auch nur ansatzweise glücklich ist. Jeder ist unzufrieden, rachlüstig oder überfordert. Dies macht das Buch nicht gerade spannender sondern zog es ehr in die Länge. Ich muss leider zu geben, das ich nach einer gewissen Seitenzahl, die Namen nur noch überflog, da es teilweise unmöglich war jene zu lesen oder gar auszusprechen. Dies machte es dann auch schwierig der Geschichte zu folgen, da einen Namen genannt werde, die man auch nach 200 gelesenen Seiten nicht zu ordnen konnte.

Der Schreibstil war sehr angenehm und machte Spaß zu lesen. Leider fehlte es dem Buch hin und wieder an Spannung, was ich den vielen Nebengeschichten zusprechen würde. Der Fall bricht immer aus dem rotem Faden aus und verwirrt dadurch meist. 

Die Nebengeschichten waren einfach zu massig. Egal ob die Therapie, sein Familienleben + Probleme oder der polnische Geheimdienst, etwas weniger hätte dem Buch gut getan, so wirkte es überfüllt.

Etwas, was mich zudem sehr irritierte, war der Umgang mit der Währung Zloty. Im Buch erfährt man immer wieder das Szacki und seine Frau zwar Staatsbedienstete sind, aber dafür nicht gerade gut bezahlt werden. Immer wieder liest man das nicht genug Geld übrig bleibt um mal Essen zu gehen oder ähnliches. Immer wieder fragte ich mich dann wie der Protagonist einen Einkaufskorb mit 2 Zloty Inhalt einfach stehen lassen konnte oder einer Fremden einfach mal 10 Zloty gibt. Ich kenne mich mit der Währung nicht aus und entnahm die Informationen, die das Buch mir gab, wunderte mich aber doch.
Das Cover war sehr angenehm, aber auch nicht gerade auffällig. Die Nadel quer durch die Schrift, passt perfekt zur Geschichte und lässt sich gut erfühlen. Gerade solche Hervorhebungen, finde ich persönlich immer sehr ansprechend.

An sich war das Buch interessant, da es einfach mal anders war, als das was ich bisher kannte. Leider sagten mir weder der Protagonist, noch sein Umfeld wirklich zu. Mehr über diese Art der Therapie zu erfahren, weckte mein Interesse wurde aber durch den Umstand, das der polnische Geheimdienst mit ins Spiel kam, sehr in den Hintergrund geschoben. Dieser war für mich einfach zuviel, für eine Geschichte.

Traut euch ruhig mal an dieses Buch und bildet euch eure eigene Meinung, auch zum Land selbst. 
                   

 Ich bedanke mich ganz herzlich beim Piper Verlag für das Leseexemplar.

[Rezension] Emma Healey - Elizabeth wird vermisst






Autor:  Emma Healey
Preis: 14,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN: 978-3-404-17273-3
Veröffentlichung: 13.03.2014
Verlag: Bastei Lübbe



Maud hat Alzheimer. Sie vergisst, dass ihr Teewasser kocht. Dass sie keine Pfirsiche mehr kaufen soll. Und manchmal auch, wer ihre Enkelin ist.  Aber während die Gegenwart ihr immer mehr entgleitet, öffnet sich die Tür in ihre Vergangenheit …
Mit großer Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.

Quelle: Bastei Lübbe

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet - und die ihre Freundin vermisst.
In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht.
Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.

Quelle: Amazon
Ich bin einfach nur überwältigt. Selten hat mich ein Buch so nah an meine emotionalen Grenzen gebracht. Denn um die Thematik in diesem Buch machen sich die wenigsten in meinem Alter Gedanken, Alzheimer. Dabei wissen wir nicht wann es wen trifft, schon allein da die Erkrankung schleichend ist. Das Buch offenbarte mir, zum einen den Blickwinkel einer Betroffenen und zum anderen den der Angehörigen und wie sie es schaffen müssen ein möglichst normales Leben für ihre Lieben zu erschaffen, was nicht immer leicht ist.

Maud ist nicht mehr die Jüngste und leidet an Alzheimer, was sie jedoch nicht so ganz wahr haben möchte. Denn sie hält sich nur für ein bisschen vergesslich. Doch je weiter wir in das Buch kommen um so mehr erleben wir wie vergesslich sie wirklich ist. Denn teilweise vergisst sie innerhalb von Minuten was sie gerade getan hat oder gerade tun wollte. Ihre einzige Hilfe sind da ihre viele Notizen, welche sie mehr verwirren, da sie nie genau weiß wann welche Notiz aktuell war. Schon zu Anfang erfahren wir das Maud eine Freundin hat, Elizabeth, doch als sie zum Haus kommt ist das Haus verlassen und es fehlen Dinge. Für Maud steht sofort fest das Elizabeth etwas geschehen ist und sie setzt sich in den Kopf sie zu finden. Sie hinterfragt stets ihre Tochter Helen, die Polizei oder Presse, die die alte Dame einfach ernst nehmen wollen. Zwischen den Abschnitten aus der Gegenwart gleiten wir immer wieder mal zurück in Maud´s Vergangenheit. Genauer genommen in die Zeit als sie noch ein junges Schulmädchen war und erleben hier nicht nur die Zeit nach dem Krieg sondern auch das Verschwinden ihrer Schwester Sukky, was bis in die Gegenwart nicht aufgeklärt werden konnte. Die Wege überkreuzen sich und sickern immer wieder in Maud´s Gedächnis. Schließlich gibt sie nicht auf, denn Elizabeth wird vermisst und sie muss sie finden.

Noch immer denke ich an Maud, an diese kleine, ältere Dame die unbedingt ihre Freundin finden will. Das ganze Buch über erleben wir ihre Sicht und egal wie oft sie etwas vergisst und anschließend verleugnet, sie war ein Charakter zum lieb haben. Für ihre Tochter Helen, ihre Enkelin Katy sowie ihrem Arzt oder der Polizei hat man einfach Verständnis. Man kann sich vorstellen das das Leben mit Maud nicht mehr das leichteste ist. Gerade Helen wirkte hier sehr authentisch. Sie gibt ihr bestes, doch man merkt ihr an das sie immer mehr die Kraft verliert. Das sie hin und wieder deswegen schlechte Laune hat versteht man vollkommen. Auch der Arzt oder der Polizist der ihre Vermisstenanzeige aufnehmen soll, waren glaubwürdig und sehr gut umgesetzt. Denn was würden sie machen wenn ein und die selbe Person bereits 4 mal da war um eine Vermisstenanzeige aufzugeben, sich aber nicht daran erinnern kann das sie dies bereits mehrfach getan hat. 

Das Thema Alzheimer hat mich bis zu diesem Buch nicht sonderlich interessiert. Ich habe niemanden der daran leidet. Da die Krankheit aber schleichend kommt sollte man bei kleineren Veränderungen einer Person die Ohren spitzen. 

Der Schreibstil war ein Traum für jeden Leser. Er war klar, beschrieb Orte oder Menschen sehr detailtreu und machte neugierig auf jede weitere Seite. Was das Buch jedoch am meisten ausmacht, sind die Emotionen die es weckt. Man bangt mit Maud, hat Angst um sie und wird wütend weil ihr keiner mehr glaubt. Das Buch wird nicht langweilig egal wie oft Maud etwas vergisst, denn die Beschreibungen dazu sind einfach mal nur echt und äußerst ergreifend. Die Autorin schaffte es einen Authentizität in das Buch zu bringen, die mich mehr als nur berührte. Es fühlte sich einfach nur echt an. Auch die Verzweiflung und die Erschöpfung von Helen war deutlich spürbar und ließ die ein oder andere Träne über meine Wange laufen.

Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten und ist wie einer der Zettel von Maud gestaltet, die sie immer bei sich trägt. Es wirkt leicht zerknittert und ist etwas verschmiert. Der Vogel im Käfig hat eine Bedeutung welche man aus der Geschichte herauslesen kann. Mittlerweile gibt es ein neues Cover für das Buch welches mir aber zu bunt ist.


Quelle: Bastei Lübbe

Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, welches ich bestimmt wieder lesen werde. Ich bin immer noch erstaunt, wie eine 28-jährige Autorin, eine so authentische Geschichte schreiben konnte, mit einem so sensiblen Thema. Auf weitere Werke von Frau Healey bin ich sehr gespannt. 

 


 Ich bedanke mich herzlich bei Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.